Pädagogische Zielsetzung

"Ich bin schon groß - ich kann ganz viel!"

Wo Kinder ihre Kompetenzen einbringen dürfen und die Möglichkeit haben, andere zu unterstützen, entwickeln sie sich zu einem sozialkompetenten, liebenswerten Menschen.

Ziele unserer Arbeit

  • 1. Das Wohlbefinden der Kinder fördern
  • 2. Partizipation (Kinderbeteiligung)
  • 3. Integration der Kinder mit Migrationshintergrund
  • 4. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • 5. Vermittlung von Freizeitangeboten und der richtige Umgang mit modernen Medien

Teiloffenes Konzept

Die Kinder sind einer festen Gruppe in der Hausaufgabenzeit zugehörig. In der Freispielzeit können sie gruppenübergreifend mit anderen Kindern spielen und an Angeboten teilnehmen.

Das teiloffene Konzept hat für die Kinder folgende Vorteile:

  • größere Entscheidungsmöglichkeiten
  • mehr Platz zum Spielen
  • verschiedene Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten
  • neue Freundschaften schließen bzw. mit vertrauten Kindern aus der anderen Gruppe Freundschaften erhalten
  • mehrere Ansprechpartner
  • steigende Selbstverantwortung, u. a. durch die Einhaltung der gruppenübergreifenden Regelungen
  • Förderung der Selbstständigkeit
  • Erleben der Selbstwirksamkeit
  • Förderung der sprachlichen Kommunikation mit Kindern, Eltern, Erzieher
  • Das Gefühl der Zugehörigkeit zur Hortfamilie wird entwickelt und gestärkt

Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung

Hausaufgabenbetreuung

In der Hausaufgabenzeit von 13.00 Uhr – 15.30 Uhr stehen die pädagogischen Fachkräfte den Kindern als Ansprechpartner zur Verfügung und geben ihnen Hilfestellung zur selbstständigen Arbeit.

Für unsere Hausaufgabenbetreuung ergeben sich folgende Ziele:

  • Wir sorgen für einen ruhigen und geordneten Arbeitsplatz.
  • Wir unterstützen das Kind bei der Arbeits- und Zeiteinteilung.
  • Wir vermitteln dem Kind einen verantwortungsvollen Umgang mit den Hausaufgaben.
  • Wir geben dem Kind Hilfestellung zum selbständigen Arbeiten und sind Ansprechpartner bei Unklarheiten.
  • Wir wollen die Kinder nicht überfordern und beschränken die Hausaufgabenzeit auf ein vertretbares Maß.
  • Wir achten auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Hausaufgaben. Fehler werden gemeinsam mit den Kindern korrigiert.
  • Wir tauschen uns regelmäßig mit den Eltern sowie den Lehrkräften aus und versuchen bei Schul- und Hausaufgabenproblemen gemeinsam eine Lösung zu finden.
  • Kinder gestalten ihre Freizeit nach ihren Bedürfnissen.

Wir machen mit den Kindern Hausaufgabe – nicht für die Kinder


Freizeitgestaltung


Vermittlung von Basiskompetenzen

1. Personale Kompetenz

  • Durch den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Hortpersonal und Kinder, sowie die Auseinandersetzung mit Kindern und Erwachsenen werden das Selbstbewusstsein und die Selbstverantwortung gefördert.
  • Die Kompetenz wird zudem über die Lernanforderung bei den Hausaufgaben, Schulaufgaben, usw. vermittelt
  • Das Personal zeigt Verständnis für die Kinder, geben Orientierung und lassen den Schülern Raum für eigene Handlungen und Entscheidungen

2. Wissenskompetenz

  • Vermittlung von Wissen über gemeinsame Gespräche. Dabei orientiert sich das Personal an den Interessen der Kinder.
  • Ganz wichtig ist das Spiel der Kinder. So erlernen die Kinder neues und verarbeiten gelerntes.
  • Damit die Kinder uneingeschränkt lernen können haben sie viele Möglichkeiten ihre Motorik, vor allem die Feinmotorik, zu schulen. Dies kann beispielsweise auf der Werkbank durch Sägen oder Hämmern erfolgen.

3. Lernkompetenz

  • Lernkompetenz ist das Wissen, wie man Wissen erwerben kann und die Fähigkeit zu lernen: „Lernen wie man lernt“
  • In den Hausaufgaben haben die Kinder die Möglichkeit sich verschiedene Lerntechniken anzueignen. Das Personal unterstützt sie dabei die Zeit richtig einzuteilen, Hilfsmittel sinnvoll einzusetzen und die richtigen Fragen zu stellen.

4. Motorische Kompetenz

  • Ein wichtiger Bestandteil für ein leistungsfähiges Kind ist die Bewegung und vor allem frische Luft.
  • Der Schulalltag ist häufig bewegungsarm und mit viel geistiger Anstrengung verbunden. Um die Kinder in ihrer Konzentration und Ausdauer für die Hausaufgaben zu stärken, bauen wir in den Alltag immer wieder Möglichkeiten der Bewegung ein. Wir nehmen immer wieder an der „Turnstunde mal anders“ teil oder gehen in den Garten.

5. Sprachkompetenz

  • Sprache ist ein wichtiger Bestandteil im alltäglichen Leben. Wir fördern die Schulkinder vor allem durch gemeinsame Gespräche.
  • Durch das offene Ohr des Hortpersonals können die Kinder unbeschwert sprechen und sich so in ihrer Sprache weiterentwickeln. Auch das Zuhören ist für die Kinder ein wichtiger Teil um im späteren Leben erfolgreich zu sein.
  • In der Leseecke haben die Kinder die Möglichkeit ihre Fähigkeiten im Lesen zu vertiefen.

6. Soziale Kompetenz

  • Diese Kompetenz wird vor allem im Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen erlernt.
  • Jedes Kind ist ein Individuum und wird so angenommen, wie es ist. Wir unterstützen die Kinder, damit sie zu einer eigenverantwortlichen, gesellschaftsfähigen und selbstbewussten Persönlichkeit heranwächst.
  • Dabei ist uns wichtig:
    • Toleranz und Akzeptanz dem anderen gegenüber
    • Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer zu nehmen und eigene Bedürfnisse einmal zurückzustellen
    • Durch Kinderkonferenzen gemeinsame Gruppenregeln zu finden
    • Soziale Konflikte gewaltfrei und wertschätzend zu lösen
    • Kinder dazu befähigen Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen
    • In der Gemeinschaft mit anderen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

7. Medienkompetenz

  • In der heutigen Zeit sind verschiedene Medien ein großer Bestandteil der heutigen Kindheit. Uns ist es wichtig, den Kindern einen sachgerechten, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit den Medien zu vermitteln. Die Kinder haben die Möglichkeit mit verschiedenen Medien, wie Bücher, CD-Player, Computer, in einem sicheren Rahmen den Umgang zu erlernen.
  • Ebenso wird in Gesprächen immer wieder die Suchtgefahr thematisiert.

8. Projektarbeit

  • Im Laufe des Hortjahres werden immer wieder verschiedene Projekte durchgeführt. Dabei wird auf die Interessen und Bedürfnisse der Kinder eingegangen.
  • Bedeutung der Projektarbeit:
    • Ganzheitliche und umfassende Förderung
    • Genauigkeit und Hintergrundwissen
    • Allgemeinbildung
    • Konzentration und Ausdauer
    • Arbeitsintensität und Erfahrungsaustausch
    • Gemeinschaftserfahrung und Zusammengehörigkeitsgefühl
    • Wertschätzung der Ideen und Meinungen der Kinder
  • Projektbeispiel: Gestaltung des Gartenzauns