Kooperation/Vernetzung

Unser Kindergarten arbeitet mit verschiedenen Einrichtungen,Behörden und Fachkräften zusammen:

Vernetzung mit der Stadt und der Gemeinde

Durch die verschiedenen Themenbereiche, die im Kindergarten erarbeitet werden, ergeben sich weitere Kontakte, z.B. zur Feuerwehr, Polizei, örtliche Handwerksbetriebe oder zur Stadtbücherei. Wir besuchen mit den Kindern diese öffentlichen Einrichtungen und ermöglichen ihnen somit, die Umwelt zu erleben und ihre Bedeutung wertzuschätzen. Andere Institutionen und Vereine sind sehr hilfsbereit bei Arbeiten als auch beim Vorbereiten von Festen und Aktivitäten.

Diese Vielfalt und Notwendigkeit der Kontakte des Kindergartens zeigt auf, dass er selbst ein Ort der Begegnung und ein wichtiger Teil des Gemeinwesens ist.

Exkursionen unserer Einrichtung

  • Mitgestaltung von Aktivitäten in Gemeinde und Pfarrei
  • Kontakt zu ortsansässigen Vereinen
  • Zusammenarbeit mit dem Altenheim "St.-Johannis-Stift"

Vernetzung mit weiteren Einrichtungen:

Zusammenarbeit mit der Landgraf-Ulrich-Schule Pfreimd

Kindertageseinrichtungen und Grundschulen haben den gesetzlichen Auftrag, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Die Zusammenarbeit besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt treten.

Die Kooperation Kindergarten-Grundschule ist ein komplexes Geschehen, welches in weiten Teilen nur mit Zustimmung der Eltern gestattet ist. Unser Kindergarten verwendet dafür einen Vordruck des Staatsinstituts für Frühpädagogik.

Das Ziel beider Einrichtungen ist es, das Kind bei der Bewältigung des Schulübergangs (Transition) zu unterstützen.

Maßnahmen dazu:

  • Lehrer/Erzieher tauschen Informationen über die pädagogischen Grundlagen, Methoden und Lernformen aus
  • Elternabend „Mein Kind kommt in die Schule“: Die Eltern erfahren, über welche Voraussetzungen ihr Kind bis zum Schuleintritt verfügen sollte
  • Schule und Kindergarten haben jeweils einen Kooperationsbeauftragten. Deren Aufgabe ist es, miteinander in Kontakt zu stehen, verschiedene Vorhaben zu koordinieren und bei der Gestaltung aktiv mitzuwirken

Bei der Feststellung der Schulfähigkeit hat die Kooperation eine besondere Bedeutung. Alle Beteiligten (Eltern, Erzieher und Lehrer) können zur Einschätzung Informationen über den Entwicklungsstand, den gesundheitlichen Zustand oder das Lebensumfeld des Kindes beisteuern.

Dies hilft vor allem bei der Entscheidung, ob eine vorzeitige Einschulung in Frage kommt, eine Zurückstellung eine gute Lösung ist oder evtl. Förderbedarf besteht (dies bedarf der schriftlichen Einwilligung der Eltern)

Aktionen mit den Kindern

  • Die Vorschulkinder werden von den Lehrern besucht
  • Kinder und Erzieher besuchen die Schule, dabei lernen sie die Erstklasslehrer sowie das Schulgebäude kennen. Die Lehrer bekommen bereits hier einen ersten Eindruck über die Kinder, deshalb wird die Einwilligung der Eltern gefordert
  • Teilnahme an Festen/Sportfest
  • Solche Angebote bieten nicht nur einen vielfältigen Erfahrungsraum, sondern auch eine natürliche Gelegenheit zum Kennenlernen (Einwilligung der Eltern)
  • Fördermaßnahmen BiFi I + III

Zusammenarbeit mit Fördereinrichtungen

Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Frühförderstellen, Logopäden und Ergotherapeuten sehen wir als selbstverständlich an. Damit diese Zusammenarbeit stattfinden kann, bedarf es der Einwilligung der Eltern.

Bei den Gesprächen wird der "Ist-Zustand" des Kinder erläutert und Fördermaßnahmen festgelegt. Dadurch kann ein idealer Förderansatz ermittelt werden.

In unserer Einrichtung wird auf Wunsch der Eltern ein Entwicklungsscreening durch eine mobile sonderpädagogische Fachkraft durchgeführt. Mögliche Defizite werden dabei erkannt. Durch entsprechende Empfehlungen seitens der Fachkraft können Fördermaßnahmen eingeleitet werden.

Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Alle Kindergärten arbeiten mit dem Jugendamt zusammen, um fachliche Beratung zu erhalten im Rahmen der Rechtsaufsicht und im Falle einer Kindeswohlgefährdung.

Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt führt in unserer Einrichtung die Schuleingangsuntersuchung durch. Dafür übermitteln wir dem Amt alle Namen der Vorschulkinder. Dies bedarf keiner Einwilligung der Eltern.

  • Wir sind verpflichtet, bei Auftreten von meldepflichtigen Infektionskrankheiten in der Einrichtung dies sofort an das Gesundheitsamt weiterzuleiten.
  • Für Elternabende und Projekte über Gesundheitsthemen erhalten wir vom Gesundheitsamt Informationsmaterial sowie fachkundige Auskunft